Gilching -"Hier werden ganz neue Maßstäbe gesetzt", schwärmte Landrat Karl Roth gestern bei der Grundsteinlegung im Gewerbepark Gilching Süd für ein sogenanntes "working & living house". Das nach modernsten Umweltkriterien konziperte Büro- und Kommunikationsgebäude soll im Oktober 2015 eröffnet werden.
Bauherr ist die neu gegründete deltapro Immobilien GmbH, entstanden aus dem Gilchinger Logistikunternehmen Reichhart. "Wir haben uns seit 2001 zusätzliche auf Immobilien spezialisiert", erklärte Geschäftsführer Alexander Reichhart. Die Sparte habe sich derart gut entwickelt, dass 2014 beschlossen wurde, weiter zu expandieren und die eigenständige deltapro Immobilien mit vier Mitarbeitern zu gründen. Das Vorzeigeprojekt entsteht nun im Anschluss an das Fachmarkt-Zentrum im Gewerbeparkt Gilching Süd. "Der Standort mit einer Autobahn vor der Haustüre und der Nähe zu München und zum Flughafen ist optimal", beonte Reichhart. Dazu komme eine hervorragenede Infrastruktur und die gute Zusammenarbeit mit dem Landratsamt und der Gemeinde Gilching. "Wir haben hier alles, was wir brauchen und fühlen uns sehr wohl."
Im künftigen "working & living house" sollen anspruchsvolle Unternehmen eine Heimat finden, die Atmosphäre und Kommunikation schätzen. Dazu stehen entsprechende Räumlichkeiten zur Verfügung. Unter anderem entsteht im dritten Stockwerk ein so genannter Business-Club mit großzügiger Terrasse. Im Foyer ist außerdem ein Café mit Außenbereich vorgesehen. Es wurde aber auch an die Unternehmer und Firmengründer gedacht, die klein angefangen wollen. "Wir haben 1967 mit unserem Logisitkunternehmen auch ganz klein angefangen. Mit nur einem Lkw sind wir gestartet und haben uns kontinuierlich weiterentwickelt. Deshalb bieten wir auch Mietobjekte ab 50 Quadratmeter an."
Im ersten Bauabschnitt enstehen in dem Gebäude mit Erdgeschoss und drei Stockwerken 5500 Quadratmeter Fläche. Bauabschnitt II mit weiteren 2500 Quadratmeter soll in zwei bis drei Jahren folgen. Es werde Wert auf umweltfreundliches Bauen und Heizen gelegt. Dazu werde unter anderem geothermische Energie gentutz, betonte Reichhart.
QUELLE: Starnberger Merkur, 26 September 2014